Test: Das kann der Eaglefit Home EMS-Suit

Die Firma Eaglefit bietet einen EMS Anzug an, mit dem man seinen Körper und seine Muskeln auch zuhause trainieren kann. Diesen durfte ich testen und beurteilen, wie wirkungsvoll das Fitness EMS-Training mit diesem Anzug für elektrische Muskelstimulation zuhause ist. 

Textilie

Der erste Eindruck

Die Textilie des EMS Anzugs erinnert nach dem Auspacken aus der angenehm dezenten Verpackung an einen Wetsuit wie man ihn zum Beispiel vom Surfen kennt. Das Material ist eher dünn gehalten, die Nähte sind ordentlich fest genäht. Das Material ist sehr flexibel (84% Nylon, 16% Spandex). Der Reißverschluss ist hinten angebracht und kann mit einer Leine am Körper angezogen geschlossen werden. Für Menschen mit Einschränkung in diesem Bereich, die EMS-Training zuhause machen wollen,  ist auf jeden Fall Hilfe empfehlenswert. Es gibt den EMS Anzug in acht verschiedenen Größen für jeden Körper von XS bis 4XL. Ich selbst komme in einen XL-Anzug gut rein, mit gut Luft nach oben (bin am unteren Rand der angegebenen Größen für XL). Im Übergang von Brustmuskel zu Achselhöhle ist ein kleiner Klettverschluss angebracht, um die Elektroden im Brust- und Schulterbereich straff auf die Muskeln zu bekommen – für ein noch effektiveres EMS-Training. Sehr gut gelöst. 

Der Eaglefit EMS Anzug im Detail

Die Elektroden des EMS Anzugs (für die elektrische Muskelstimulation gibt es zehn ansteuerbare Muskeln bzw. Muskelgruppen während des Trainings am Körper; Bizeps/Trizeps getrennt, Oberschenkel vorne und hinten getrennt) fühlen sich sehr dick an. Sie sind außerdem sehr weich Dies spricht für eine dicke Unterschicht aus leitendem Gewebe überzogen mit einer dünnen Schicht leitfähigem Silikon. Ob sich dies auf die Langlebigkeit auswirkt? Aber mit einer Garantie von zwei Jahren auch auf die Textilie werden hier schon neue Benchmarks gesetzt. Die Größe der Elektroden ist auch enorm. Vor allem an den Muskeln am Gesäß und auf den Muskeln an den Oberschenkeln erschienen mir diese zu Beginn als etwas zu groß dimensioniert. Ich habe aber bisher während der Übungen und des Trainierens keine negativen Erfahrungen mit der Größe gemacht. Funktioniert also.

Die EMS Kabel liegen innen auf dem Stoff, erscheinen dick gummiert und sind dort mit einem extrem dünn erscheinenden Faden festgenäht. Bei einem eng am Körper sitzenden Anzug könnte ich mir hier einige kleinere Probleme, vor allem bei hochdynamischem Gebrauch oder bei Reibung (Boden) beim Trainieren und Sport machen vorstellen. Durch die dicke Gummierung erscheint ein Kabelbruch aber bei diesem EMS Anzug nahezu unmöglich. Die Übergänge von Kabel zu Elektrode, die elektrische Impulse abgibt, sind nicht kongruent mittig in dieser am Anzug angebracht. Sie erscheinen stabil und zuverlässig. Allerdings fiel mir eine möglich Schwachstelle an der Verbindung der Kabel zur Bodenplatte der Powerboxhalterung auf. Die Kabel scheinen hier nur leicht befestigt in diese einzugehen. Dies kann aber auch nur ein erster Eindruck sein.

Design des EMS Anzugs

Das Design des EMS Anzugs erinnert wie schon oben erwähnt an einen Surfanzug. Die Grundfarbe ist Schwarz. Die Nähte sind Neongrün. Unterhalb der Brust ist das Logo des EMS Gerät Herstellers in Weiss und Grün eingestickt. Alles in allem macht es einen sportiven Eindruck. Mir persönlich würde aber ein Anzug ohne neongrüne Nähte viel besser gefallen.

EMS Stimulationseinheit

Die EMS Powerbox erscheint sehr leicht und hat laut Angaben in der Beschreibung auf der Homepage Power für 4-6 Trainingseinheiten (ich habe meinerseits aber schon jetzt 5 Stunden Trainingszeit aus dem Akku herausbekommen; mal sehen wie lange er noch läuft) mit elektrischen Impulsen. Die Verbindung mit dem Handy erfolgt über Bluetooth 4.0 und das Aufladen über einen mitgelieferten Usb C-Stecker auf 5 Volt Basis. Der Akkumulator selbst hat 3,7 V bei 2000 mAh.

Die Box hat einen Powerknopf, der während des Tragens beim EMS-Training nicht wirklich spürbar ist. Bei Verwendung des EMS Anzugs unter anderen Textilien beim Training und beim Sport kann hier leider nicht die On/Off-Taste des Geräts mit Erfolg erfühlt werden, um Impulse ein- oder auszuschalten. Man muss wirklich danach schauen. Die Verbindung der Powerbox mit dem Anzug erfolgt über eine Plastikplatte die mit Aufnahmehaken für das Gerät, Metallkontakten, und einem Befestigungsgurt ausgestattet ist. Diese Box wird beim Trainieren niemals ab-, herunterfallen. Ebenso erscheint ein Verlust der Kontakte während des Trainings nahezu unmöglich. Die Box ist oberhalb der rechten Hüfte. Sie stört also weder bei Flexions-, noch bei Extensionsbewegungen beim EMS-Training. SUPER!

Die EMS App

Die EMS App lässt in ihrer grafischen Auflösung etwas zu wünschen übrig und reagiert beim Verbinden der Box am EMS Anzug mit dem niederfrequenten Bluetooth des Handys etwas langsam. Die Verbindung ist dafür aber sehr stabil. Es können während des Gebrauchs auch andere Apps benutzt, da Telefon auf Standby geschaltet und telefoniert werden. Das EMS-Training läuft weiter. Die Software lässt alle möglichen Einstellungen der Frequenz (0-120 Hz) und Impulstiefe (0-450), sowie Dauer der Einheit, des Stromintervalls und der Pause zu.

Die Impulse auf die Muskeln (einzeln oder als Muskelgruppen) lassen sich entspannt über Auf-, und Ab-Tasten regeln. Auch während des schon laufenden Trainings kann man die verbleibende Trainingszeit noch verlängern, bzw. verkürzen. Technische Handlungsfähigkeit sehr effektiv – top. Grafische Interface Gestaltung: geht so.

Verarbeitung/ Qualität

Die Qualität der Textilie des EMS Anzugs erscheint gut. Laut Herstellerangaben übersteht sie 100 Wäschen bei 30 Grad im Feinwaschgang und Wäschenetz ohne Probleme. Die 24 Monate Garantie sind ein Wort. Die Powerbox ist leicht und macht im ersten Moment einen „billigen“, weil leichten Eindruck. Aber wieso soll sie sich auch schwer und haptisch wunderbar sein? Sie muss funktionieren. Das tut sie mit Erfolg. Hergestellt wird sie in China.

Wissensvermittlung

Im Paket enthalten ist einen genaue Beschreibung zur Inbetriebnahme, sowie ein Trainingsposter. Der Hersteller bietet Online-Einweisungen mit Übungen an. Auch telefonisch kann sich der Nutzer den EMS Anzug erklären lassen. Für einen Novizen ist das ok. Wer schon viel Erfahrung mit hat und jetzt auf Wireless umsteigen will, um Muskeln zu trainieren, kommt damit bestens zurecht.

Preis

Mit 1390€ (Update 12.8.21 – Vorher 1290 – Grund: Rohstoffpreise Powerbox) ist dieser Anzug definitiv nicht zu teuer. Und für mich ein klares Statement gegen EMS-Studios. Das ist schon einmal klar. Hier lässt sich mit einem Jahresbeitrag für herkömmliches EMS ein Gerät anschaffen, welches ich täglich benutzen kann. Zusätzlich besteht die Möglichkeit für 450€ einen Zweitanzug zu kaufen, um die Powerbox beispielsweise mit dem Partner zu teilen. Da die Trainings auf der Box nicht limitiert sind, lässt sich damit theoretisch auch ein kleines kostengünstiges Mobile-EMS Business für z.B. Physios und Trainer aufbauen.

Das Beste: Mit dem Code QR9R59 erhaltet ihr 5% Rabatt beim Einkauf im Eaglefit-Shop

Garantie

Wie oben beschrieben 24 Monate. Außer der Akku: dieser hat 6 Monate Garantie. Kann aber später gegen Gebühr (160€) ausgetauscht werden.

Fazit: Das kann der Eaglefit Home EMS-Anzug

Alles in allem kann dieser Anzug alles was er können muss, ist vergleichsweise günstig bei guter Qualität und Gewährleistung, sieht geschmacksabhängig gut aus und eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene bis Experten.

Einordnung im Vergleich mit Antelope und Easy Motion Skin

Eaglefit hat hier einen Anzug, der benutzerfreundlich in jeder Hinsicht ist. Er ist kostengünstig. Der Suit passt, ist angenehm bei Fitness Übungen zu tragen, hat keine Fehler und Ausfälle beim Training und ist von guter Qualität. Die EMS App lässt sich auf jedem Handy installieren. Der Service ist schnell, die Garantie gut. Die Wissensvermittlung ist ok.

Wäre ich am überlegen, ob ich mir ein EMS-System oder Gerät für zuhause kaufe, bzw. welches, dies wäre jetzt meine Wahl. Und zwar aus vier Gründen:

  1. Die Software lässt, anders als bei Easy Motion Skin, quasi alle Veränderungen der physikalischen Trainingsparameter zu.
  2. Es gibt keine Probleme mit der Powerbox: Kein nerviges Entklicken der Verbindung, kein Heraus-, und Herunterfallen der Powerbox.
  3. 24 Monate Garantie auf die Textilie? So what. Ich zieh nichts anderes mehr an.
  4. Der Preis ist (immer noch) HEISSSSS.

Hier geht’s zu meinem Vergleich der beiden anderen Systeme Antelope und Easy-Motion-Skin.

Update 16.3.2021

Der Anzug hat sich in der Textilie mittlerweile dahingehend geändert, dass die Einstellungsmöglichkeit bezüglich der Weite am Brustmuskel wegfällt. Der Klettverschluss ist verschwunden. Bisher hab ich aber trotzdem wenig negative Erfahrungen gemacht. Das positive daran ist: Es gibt weniger Pilling unter den Achseln.

Unter dem Eindruck des dauerhaften Lockdowns hat sich die Firma kürzlich dazu entschieden kostenfeie Live Trainings unter dem Link: https://www.eaglefit.de/kabelloses-ems-training anzubieten. Dies geht über eine vorherige Registrierung. Unabhängig der Registrierung kann auf dem Youtube-Kanal immer ein Training abgerufen werden. Das gebotene Training ist sinnvoll und macht spaß. Es ist eben zur momentanen Situation passend.

Update 12.8.2021:

Neben der Preisanpassung für die Powerbox (+100€) gibt es auch schöne Nachrichten:

Eaglefit hat eine professionelle Studiobox entwickelt. Diese lässt sich insgesamt mit 9 anderen Studioboxen über ein Tablet steuern (insgesamt also bis zu 10). Da ist Gruppenkursen (Step Aerbobix, HIT,…) im Ems jetzt die Türe weit geöffnet.

Das wars erstmal. Viele Grüße!

 

33 Antworten

  1. Sönke sagt:

    Lieber Richard,
    da ich kein Profisportler bin, habe ich nicht allzu viel Sinnvolles zu dem Thema zu sagen. Aber ich finde es wichtig, Menschen für ihr Tun auch einfach mal zu loben und danke zu sagen.
    Als Berufstätiger an „mehreren Fronten“ bleibt mir oft viel zu wenig Zeit für Sport. Ich bin froh, wenn ich es 3 bis 4 mal die Woche für jeweils 30 bis 60 Minuten auf meinen Crosstrainer schaffe und dabei 1300 bis 2600 cal. verbrenne (das behauptet zumindest die Anzeige, kann aber natürlich auch fernab jeglicher Realität sein).
    Das zusätzliche Krafttraining bleibt leider meistens auf der Strecke, obwohl ich mir in meiner Scheune ein Mini-Studio eingerichtet habe. Um noch in ein einige Kilometer entferntes Fitnessstudio zu gehen, fehlt absolut die Zeit.
    Nun erzählte mir eine junge Nachbarin, mit der ich hin und wieder laufen gehe oder ein „Insanity“ Training im Hof mache, dass sie grade „das Training des Todes“ hinter sich hääte, als sie in einem EMS Studio war. Sie hatte den größten Muskelkater ever, und das nach 20 Minuten Training. Das hörte sich nach etwas sehr Brauchbarem an.
    Also recherchierte ich ausgiebig im Internet und las fast alles, was es zu EMS zu lesen gibt. Außerdem fragte ich meine Osteopathin/Physiotherapeutin (in die ich in dieser Hinsicht extrem großes Vertrauen habe), was sie vom EMS Training hält. Auch sie findet, dass das eine prima Sache ist.
    Hinzu kommt, dass ich wegen eines Geburtsfehlers meine Fußgelenke (die zu 80% steif sind) nicht so sehr belasten kann, wie ein „normaler“ Mensch. Eine zusätzliche Kontraktion der Beinmuskeln durch Strom kann meine Beine stärker trainieren, ohne meine Gelenke mit höheren Gwichten o. ä. zu belasten. Auch meinen Problemen mit den Ellenbogen kommt das sehr entgegen.
    Nach vielem Suchen und Vergleichen bin ich am Ende genau an diesem Eaglefit System hängen geblieben, und habe nach Erfahrungsberichten dazu gesucht. Und nun bin ich auf deinen Bericht gestoßen – einem Bericht von einem erfahrenen und offenbar vernünftig trainierenden Menschen. Das erleichtert mir die Entscheidung ungemein, denn eine Ausgabe von über 1.000,- Euro macht man ja nicht mal so eben nebenbei.
    Deshalb ein herzliches Dankeschön für deine Arbeit in deinem Blog. Ich habe mir auch die Erfahrungsberichte zu den anderen beiden Systemen von dir durchgelesen, und werde auch noch weiter auf deiner Seite stöbern.
    Allerdings hätte ich noch eine Frage zu diesen ganzen EMS System. Wir haben hier halblange Ärmel, die weder die Waden noch die Unterarme erreichen. Neben dem Rest meines Körpers wäre aber auch grade ein EMS Training der Waden und meiner Unterarme mehr als Sinnvoll, sodass ich es sehr schade finde, dass das offenbar nicht geht. Es gibt ja auch kleine Systeme, die man sich „einzeln“ zusammenkaufen kann. Hältst du es für Sinnvoll, zusätzlich noch Manschetten für Unterarme/Waden mit einem kleinen, dazugehörenden Stimmulator zu kaufen? Meine Bedenken hierbei sind, dass ich immer unsicher wäre, ob ich die Manschetten oder Elektroden auch an der richtigen Stelle meines Körpers anbringe. Für den restlichen Körper kann ich ja durch den Anzug dabei nicht viel verkehrt machen.
    Ich würde mich freuen, deine Meinung hierzu zu erfahren.
    Liebe Grüße
    Sönke

    • Hallo Sönke,

      ich würde die 1300 bis 2600 kcal pro Einheit auch bezweifeln… (Wenn du auf 800 pro Stunde kommst ist das sehr sehr viel).
      Du scheinst aber sehr an Training im Allgemeinen Interessiert zu sein. Schliesslich sind 3*30-60 Min pro Woche schon ganz gut und ein Mini-Studio in der Scheune wünscht sich so mancher. Du hast es. Nutze es. Krafttraining ist wichtig. Hormonhaushalt, Muskulatur, Alterungsprozess, etc..

      Das Thema EMS:
      Deine Nachbarin war in einem klassischen EMS-Studio. Verkauft wird hier ein Vertrag. Dem Studio geht es darum im Probetraining viel Eindruck (evtl. Muskelkater?) zu hinterlassen, um die Interessenten zum Abschluss eines solchen zu bewegen. Wir leben im Kapitalismus. Das ist leider so. Ich bezweifle den gemeinhin als wichtig angenommenen Zusammenhang zwischen Trainingseffekt und Muskelkater. Ein gutes und erfolgreiches Training bemisst sich nicht an der Heftigkeit des Muskelkaters, sondern an der Zielgerichtetheit und dem Fortschritt in Richtung eines vorher definierten Trainingsziels.
      Nähme man bspw. an deine Nachbarin möchte Abnehmen, so würde das Ausdauertraining mit dir gut passen. Da sie sich selbst aber auch nicht wirklich zu der zusätzlich notwendigen Dosis Krafttraining (2-3* pro Woche Ganzkörper (Basisübungen)) motivieren kann, würde sie also einen Vertrag dort abschliessen um Krafttraining mit dem Endziel Gewichtsabnahme (besser wäre Ziel: geringerer Körperumfang und Fettverlust) zu machen. Das sollte je nach Struktur des Krafttrainings in der Einrichtung funktionieren. Ist aber in keinem Falle vom Grad des Muskelkaters nach jedem Training abhängig. Denn mit viel Muskelkater kannst du nicht so häufig trainieren wie mit moderatem. Und du willst möglichst häufig trainieren um deinen Körper umzubauen. Zusammenfassend: Muskelkater (Training des Todes) ist kein Marker für Trainingserfolg.
      Aber: Ems ist sinnvoll (gute Physiotherapeutin). Es kann sowohl im Regenerations-, Ausdauer-, als auch im Krafttraining gewinnbringend eingesetzt werden. Durch die neue Generation von EMS (Kabellos) hast du die Möglichkeit jede deiner bisherigen Trainingseinheiten mit Ems zu kombinieren und damit einfach mehr Muskelfasern als ohne zu erreichen. Damit würde dein Training effektiver. Ganz einfach.
      Zur Stimulation der Waden und Unterarme: Es gibt günstige 2 Kanal-Systeme, die du Dir an die Waden montieren kannst. Das funktioniert gut. Allerdings kannst du dir da auch schnell einen grossen Anteil dieser eher ausdauerlastigen Muskulatur „verbraten“. Da ist Vorsicht geboten. Ich würde diese immer eher in niedrigeren Frequenzbereichen (bis zu 60 Hertz) trainieren. Ems Anzüge sind eher auf grosse Muskelgruppen ausgelegt und deshalb kurzärmelig.
      Eine Stimulation der Unterarme empfehle ich wegen der Grazilität dieser Muskeln nicht. Schon bei starker „Bestromung“ der Arme (Bizeps, Trizeps) wirst du ein unangenehmes Verkrampfen der Hände und Unterarme erleben. Das ist nicht angenehm oder sinnvoll.
      Natürlich ist die Platzierung der kleinen Elektroden auf den Muskeln anfangs nicht ganz so klar; aber ein Blick in ein Anatomiebuch, oder ins Internet verrät Dir schnell unter welcher Hautpartie welcher Muskel liegt…

      Viele Grüße und Danke fürs Lesen!

      • Sönke sagt:

        Hallo Richard,

        ganz herzlichen Dank für deine umfangreiche und sehr informative Antwort, die mir sehr weiterhilft. Du hast dir viel Zeit dafür genommen, und ich weiß es sehr zu schätzen!

        Viele liebe Grüße
        Sönke

  2. […] Ich habe einen weiteren Anzug getestet. Das Ergebnis des Tests findet sich hier. […]

  3. Manfred Ollram sagt:

    Hallo Richard,
    ich trainiere schon seit 3 Jahren im EMS-Studio und bin grundsätzlich sehr begeistert. Ich suche mir gerade ein Mobile Zusatzmöglichkeit, um EMS auch in mein anderes Training einzubauen bzw. auch zur regelmäßigen Generation. Für mich hört sich dieses neue Modell von Eagle fit jetzt sehr interessant an.
    Ich komme aus dem Tennissport und würde es dort gerne auch einsetzen. Unter welchen Trainingsmodus würdest du Tennis einordnen, beim EMS – eher als Ausdauer oder Krafttraining?

    • Hallo Manfred,

      einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert. Der Eaglefit-Anzug erscheint mir auch die passende Lösung, da die Powerbox ordentlich befestigt werden kann.
      Tennis würde ich mit Ausdauermodus machen wenn es sich um ein Trainingsspielchen handelt. Bei spezifischem Training empfehle ich den Kraftmodus.
      Du solltest allerdings darauf achten, die Stromstärke nicht zu hoch anzusetzen (Verletzungsrisiko).

      Viele Grüße,

      Richard

  4. Nicole sagt:

    Hallo Richard

    Merci für deine Seite, Tests, Infos und Antworten.
    Mich interessieren die Vor-/Nachteile der Anzüge zu den Geräten mit Pads, neben Preis und der TENS Funktion.
    Ich trainiere aktuell in einem EMS Studio und möchte demnächst den Schritt ins „Selbsttraining“ wagen.
    &
    Du hast recht der Kapitalismus ist im Studio auch ein Punkt bei Vertragsabschlüssen und Verlängerungen. Doch möchte ich auch erwähnen, dass ein wichtiger Teil die TrainerInnen selbst sind. Sie motivieren im Training, korrigieren im Training. Nicht Jede/r ist bei diesen Punkten genug „gerüstet“ im eigenen Training, allein. Ich denke vor allem bei Untrainierten wegen des Verletzungsrisikos ist ein Studio keine schlechte Idee und auch für die Motivation. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit meinem Studio gemacht und viel Fett abtrainiert und viel Muskelmasse antrainiert 🙂

    Beste Grüsse
    Nicole

    • Hallo Nicole,

      die Trainer sind auf jeden Fall sehr sehr wichtig! Schließlich sind sie ja auch dazu ausgebildet dir bei deiner Zielerreichung zu helfen.
      Die Unterschiede zwischen den Geräten sollten schnell erklärt sein… das Tens-Gerät kann im Prinzip das gleiche wie ein Ems-Anzug; nur dass dieser eben mit 8-10 Kanälen ausgestattet ist (Muskelgruppen) – das Tens-Gerät meist nur mit 1-2. Beim einen hast du Ganzkörpertraining, beim anderen lokales Muskeltraining. Für den Komfort würde ich immer einen Anzug nehmen.
      Viele Grüße,
      Richard

      • Nicole sagt:

        Lieber Richard,

        Merci für die rasche Antwort.
        Da ist die Wahl klar für mich.

        Beste Grüsse
        Nicole

      • Alex sagt:

        Hi Richard,

        möchte bloß noch etwas zu den Trainern aus meiner Erfahrung ergänzen: Leider scheint es sehr häufig zu sein, dass Trainer bloß kurze Ausbildungen/Zertifikate machen. Da ich mich selbst sehr tiefgehend informiert habe, bin ich der Meinung, dass diese Trainer für Leute sehr gut sind, die sonst nicht trainieren würde, bzw. sich nicht so tief mit der Materie beschäftigen möchten. Einfach nur um Fit zu bleiben.
        Nach über 4 Jahre im Studio und damit auch dem Wechsel sehr vieler Trainer, bin ich für mich zumindest, zu dem Schluss gekommen, dass der hohe monatl. Preis es nicht wert ist. Oft fange ich mit den neuen Trainern wieder von ganz vorne an mit meinen Ansprüchen… Und im Studio fehlt mir für sehr viele Übungen noch etwas anderes: Widerstand. Es ist halt etwas ganz anderes wenn man mit EMS Luft-Biceps-Curls macht oder zumindest etwas Gewicht hat… Stichwort Sehnen. Denn genau das ist mir schon beim Bouldern zum Verhängnis geworden: Muskeln können viel und halten viel aus, aber die Sehnen eben nicht und so habe ich nicht gemerkt, dass ich diese völlig überlastet habe und hatte über ein halbes Jahr Spaß mit einer medialen Epikondylitis (Golfarm, Gegenstück zum Tennisarm).

        Ansonsten haben Trainer natürlich die Vorzüge gerade bei der Haltung zu korrigieren und meist auch einen besseren Blick die Übungen so zu gestalten, dass es nicht immer nur eine Muskelgruppe ist und so eine Dysblance entsteht. Gerade bei unerfahrenen Athleten ;).

        Vielen Dank jedenfalls für den Test (und dem Rabatt Code ;)). Mein Anzug ist hoffentlich bald auf dem Weg zu mir.

        Viele Grüße,
        Alex

  5. Naseem sagt:

    Hallo,

    tolle Seite. Ich bin ein totaler Einsteiger, eigentlich sehr unsportlich, sehr dünn bis und komme zeitlich nie dazu Sport zu treiben. Aber ich bin sicher, dass ich 40 Minuten die Woche einplanen kann wie empfohlen beim EMS-Anzug. Mit welchen Resultaten kann ich da nach einem, drei und nach sechs Monaten rechnen, beziehungsweise wo werde ich an meine Grenzen gelangen, wenn ich es ausschließlich bei EMS-Training belasse (ohne andere sportliche Aktivität?). Ich bin jetzt 35 Jahre alt und erhoffe mir durch die Nutzung des Anzugs eine große physische Transformationen noch im nächsten Jahr. Ist das realistisch?

    Mein Favorit insgesamt ist der Antelope, wobei ich mich wohl auch vom Optischen verführen lasse. Da ich Vielreisender bin, ist meine Sorge, das irgendein Gerät schnell kaputt geht, dass irgendwas schief geht, wenn ich mal den Anzug bei der Wäsche abgebe etc.

    Das Antelope-Team meinte zu mir, die Elektroden halten 1 Jahr. Wie viel kostet es die Elektroden zu reparieren bzw. zu ersetzen bei den jeweiligen Anbietern?

    Wäre super, wenn du mir da weiterhelfen kannst.

    lg

    Uddin

    • Hallo!

      Die Resultate hängen natürlich stark von dem Grad der Anstrengung, Regelmäßigkeit, Disziplin und Ernährung ab. Prinzipiell gilt wie immer: Ungebrauchtes verkümmert, aber einfach planlos trainieren (lassen? …Ems…) hilft in Abhängigkeit des Prinzips des trainingswirksamen Reizes auch nur bedingt. Einem Neueinsteiger würde ich zunächst mal ans Herz legen ein Probetraining in einem EMS-Studio zu machen um sich der Trainingsmethode anzunähern. Es wäre sogar zu überlegen erst mal einen Vertrag zu machen (evtl. 6 Monate), um das nötige Übungswissen und Erfahrung im Umgang mit EMS-Training zu erlangen.
      Danach würde ich dann versuchen auf eine mobile Lösung umzusteigen, mich aber keinesfalls von der Optik leiten zu lassen. Es gibt mittlerweile wirklich viele Anbieter. Ich denke aber die auf dieser Seite vorgestellten sind die momentan interessantesten. Die Elektroden halten meiner Erfahrung nach länger. Allerdings wasche ich auch alles penibel selbst (Handwäsche).
      Solltest Du mit EMS beginnen, wirst Du schnelle Erfolge spüren und sehen, die sich dann aber erfahrungsgemäß nach einer Zeit abflachen. Das ist ganz normal, wenn Du dein Training nicht ständig veränderst um immer neue Reize zu setzen… Pauschal kann man aber natürlich nicht sagen wo und wie Du wann deine etwaigen Ziele erreicht haben wirst.

      Viele Grüße!

    • Erich Keller sagt:

      Hallo Uddin,
      ich habe in den vergangenen 2 Jahren insgesamt 10 Monate lang einmal wöchentlich mit dem Antelopeanzug trainiert (im Sommer pausiere ich für etliche Zeit). Mein Anzug funktioniert mittlerweile nicht mehr richtig (Kontakt zum Booster, 2 Elektroden ganz ohne Kontakt, 5 weitere Elektroden mit stark reduzierter Stromübertragungsleistung, die Batterie des Boosters hat aufgrund des Memoryeffekts kaum noch Leistung, die Boosterhalterung ist leicht verzogen). Die Reparatur bei Antelope kostet rund 300 EUR. Ich rate Dir von Antelope ab! Kaufe lieber ein Gerät, das etwas länger durchhält und solider verarbeitet ist. Ich denke ebenfalls daran, das Gerät zu wechseln!

  6. Ralph Markowski sagt:

    Hallo Richard
    Herzlichen Dank für Deinen sehr aufschlussreichen Test des Eaglefit Home EMS Suit. In meiner aktuellen «Corona-Depression» bin ich auf der Suche nach einer Lockdown-Übergangslösung und zukünftigen Ergänzung zu meinem herkömmlichen Gym-Besuchen. Ich gehe seit gut zwei Jahrzehnten wöchentlich mehrmals ins Gym und bin dort für meine 52 Jahre bei den Stärkeren, aber kein Bodybuilder. Mein Ziel ist die Kraft beim Altern zu halten optional sogar noch etwas auszubauen. Ich möchte aber langfristig die sozialen Kontakte im Gym nicht vermissen. EMS wäre für mich zukünftig eher Ergänzung als Gym-Ersatz. Mit EMS habe ich bisher keine Erfahrungen. Kannst Du mir als EMS-Neuling einen solchen Anzug als Ergänzung zum Gym empfehlen? Würdest Du diesen Anzug wieder in XL nehmen oder eher in L. Persönlich liege zwischen XL und XXL und schwanke zwischen eng anliegen auf der einen Seite und Haltbarkeit/Komfort auf der anderen Seite.
    Gruss, Ralph

    • Hallo Ralph,

      du kannst EMS-Training optimal als Ergänzung zu den herkömmlichen Gym-Besuchen in „Normalen Zeiten“ nutzen. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten (Als Addon im herkömmlichen „Pumpen“, als Booster für dein Ausdauertraining, oder als Tool für schnellere Regeneration und Entspannung). Für den jetzigen Zeitpunkt ist es für mich das optimale Trainingstool um die Abschottung halbwegs fit und ohne all zu große Muskelmassenverluste zu überleben. Du wirst allerdings ein wenig Zeit brauchen um dich im jeweiligen EMS-Universum zurecht zu finden. Aber auch dafür ist jetzt eine gute Zeit, da quasi alle Anbieter kostenfreie Live-Trainings anbieten. Einführungsvideos zum Thema gibt es auch in genügender Form (bei Interesse kann ich da mal was zusammenListen).
      Die Größe des Anzugs sollte immer so groß wie möglich und so eng wie nötig gewählt werden. Aber wenn du zwischen zwei Größen bist würde ich erst mal den kleineren versuchen – mit diesem aber dann bitte vorsichtig. Die verschiedenen Körperformen lassen da aber einfach keine pauschale Aussage zu. Setz dich im Zweifel einfach mit dem Service des Anbieters in Verbindung um dir deine Wahl nochmal bestätigen zu lassen.
      Bei weiteren Fragen einfach nochmal schreiben…

      Ich wünsche erträgliche Weihnachten!

      Viele Grüße,
      Richard

  7. Renate sagt:

    Hallo Richard, habe deine Kommentare über die Ems Anzüge gelesen! Da ich schon in einem Ems Studio war und jetzt einen Anzug für zuhause suche. Habe ich im Internet reserchiert, Ems Anzug eadefit, antelope und VISIONBODY.
    Über die 2 erstgenannten war dein Bericht sehr aufschlussreich.
    Weist du über VISIONBODY etwas zu berichten! Wäre sehr hilfreich denn ich würde mir gerne einen zulegen und bei den Preisen muß eben genau überlegen. Danke LG Renate

    • Hallo Renate!

      Leider kann ich dir über den Visionbody-Anzug nicht sehr viel neues erzählen, da ich noch keinen zum längeren Test hatte. Da muss ich leider passen. Ich hab ihn mal kurz versucht. Aber Aussagen über Qualität o.ä. kann ich daher nicht treffen. Sorry! Ich versuche aber mal an einen ran zu kommen um ihn einem längeren Test zu unterziehen.
      Viele Grüße!

      • Bernhard sagt:

        Hallo Richard, der Black Friday 2021 naht, und dieses Jahr werde ich vermutlich bei einem EMS Suit zuschlagen 🙂 Bin seit ein paar Jahren mit BionicGym im Kardiobereich ziemlich zufrieden – suche jetzt aber etwas für mehr Muskelgruppen. Eaglefit oder Visionbody würden sich anbieten, allein – dein Visionbody Test ist leider verschwunden? Ich weiß dass es ewig dauert, bis der Anzug mal da ist, aber rein von den Daten (12 channels, Mittelfrequenz, haltbarerer Anzug) spräche doch einiges für Visionbody, oder?

        • Hallo Bernhard,

          das ist richtig. Meinen Test habe ich raus genommen. Zum Hintergrund: Bei dem Projekt lief einfach alles schief. Von vorne bis hinten. Teils von der Firma verschuldet, teils aber auch von mir (habe einige Fakten falsch genannt (Mittelfrequenzfähigkeit, etc.). Da sich der Test extrem negativ auf das Unternehmen ausgewirkt hat, habe ich entschieden dass das nicht der Sinn meines tuns hier ist. Ich will niemanden schlecht machen. Und ich glaube leider ist der VisionbodyTest ein „Schlechtmacher“ gewesen. Mein Ziel ist es möglichst objektiv über die Anzüge zu berichten und auch zu bewerten, aber nicht zu zerstören. Denn als EMS-Liebhaber habe ich Interesse daran möglichst vielen Menschen die positiven Effekte eines Home-Systems und von Wireless Ems im Allgemeinen zu vermitteln. Ich werde einen neuen Versuch starten mit Visionbody. Der Anzug ist seit 5 Wochen bestellt. Ich freue mich auf den nächsten Versuch. Die vom Hersteller und dir genannten Fakten sind natürlich attraktiv. Keine Frage. Ich für meinen Fall würde aber für was greifbares entscheiden und auch dabei nicht auf den einzelnen Euro schauen. Eaglefit, kraftwunder, Easy Motion Skin… alle haben verschiedene Spezifikationen. Setz dich genau damit auseinander. Dann wirst du am Ende ein zufriedener EMS-User sein. Und das ist genau das was ich will. Solltest du noch genauere Fragen zu einzelnen Produkten haben schreib mir doch einfach ne Email. Viele Grüße, Richard

          • Bernhard sagt:

            Vielen Dank für die rasche Antwort – verstehe ich absolut, und bin gespannt auf deinen vollen Test wenn der Anzug von Visionbody bei dir eingelangt ist 🙂 Kraftwunder/EasyMotion/Antelope fallen bei mir leider aus unterschiedlichen Gründen raus.

  8. Ralph sagt:

    Hi
    Danke für dein guter Bericht über die verschiedenen EMS Möglichkeiten.
    Kann hier jemand schon was über die Langlebigkeit der eaglefit Anzüge sagen? Befinden wir uns hier auf einem ähnlichen Niveau wie Easy Motion Anzüge?
    Vielleicht jemand einen direkten Vergleich?
    Danke und Gruss

    • Hy Ralph,

      ich denke in den Tests ist schon ersichtlich wie belastbar die Textilie von Easy Motion Skin ist. Nach wirklich langer Benutzung bin ich hiervon immer noch überzeugt. Aber auch die Textilie von Eaglefit ist anspruchsvollem Training gewachsen. Es erscheint nur so, als ob sie schneller ihren seidig schimmernden Glanz verliert und v.a. bei Kontakt mit Klett schneller „aufpillt“. Generell gilt aber immer: Der Anzug sollte passen. So gross wie möglich (Elektrodenkontakt!!!) und so klein wie nötig. Hat sonst jemand noch Erfahrungen???
      Viele Grüße!

    • Dennis sagt:

      Hallo Ralph, hier kann ich dir gern etwas Aufschluss geben, nach der 30sten Wäsche kann ich mit ruhigem Gewissen den eaglefit empfehlen. Ich habe den eaglefit damals vom Hersteller 03/2020 bekommen also in etwa vor einem Jahr. Ich habe verschiedenste Tests gemacht und auch darüber schon geschrieben. Wie Ralph es aber schon beschrieben hat: Der eaglefit ist der Hybrid zwischen easymotionskin und antelope. Preis und Qualitativ hängt er keinem hinterher, eher würde ich sagen, dass er beide abhängt. Der Service ist absolut groß und die Garantieleistung ebenfalls! Besten Gruß Dennis

  9. […] can get more information about this product in my test, or on the Homepage of the Producer. If you want to buy you can get 5% off the price with the code […]

  10. […] dich ein Vergleich verschiedener EMS-Systeme interessieren, wirst du hier, hier, hier und hier […]

  11. […] Einordung im Vergleich mit Easy Motion Skin, Antelope, Eaglefit: […]

  12. Stefan sagt:

    Hallo Richard

    zuerst einmal vielen Dank für deinen sehr interessanten Blog!
    Ich habe mir vor Kurzem den EagleFit Anzug gegönnt und auch bereits einige Trainings (ohne je in einem Studio gewesen zu sein…) absolviert. Nun zu meiner Frage: Wie merke ich, dass die Stromstärke richtig eingestellt ist? Mir ist vor allem aufgefallen, dass die Einstellung für Bizeps und Trizeps sehr viel tiefer (8) ist als für z.Bsp. Bauch und Po (50).
    Vielen Dank scho im Voraus für deine Antwort!
    Gruess aus der Schweiz
    Stefan

    • Hallo Stefan,
      prinzipiell ist es meist so: kleiner Muskel = kleiner Wert ; großer Muskel = großer Wert.
      Den „richtigen“ Wert würde ich definieren auf: gutes Spannungsgefühl im Muskel ohne autonome Anspannung. Dann den Muskel noch gezielt mit anspannen. Dann sollte sich ein gutes und effektives Training ergeben. Da du ja aber noch keine EMS-Erfahrungen hast: LANGSAM beginnen! Rantasten. 1 mal pro Wochen für die ersten 4-6 Wochen. Viel viel trinken bitte!
      Viele Grüße!

  13. Jörg sagt:

    Hallo Richard,

    ich besuche zur Zeit einen EMS Body-Shop und finde diese Art zu „trainieren“ sehr gut. Aber bevor ich mich per Vertrag für ein Jahr oder länger binde, würde ich lieber zu Hause trainieren. Ich habe ich mich im Internet umgeschaut und bin auf deine Blogs aufmerksam geworden.

    Im Moment tendiere ich zu Eagle Fit, aber auch Visonbody klingt interessant. Und aus Arabien scheint es wohl auch eine Firma zu geben: Bodystylers. Ausschlaggebend für das Trainieren zu Hause sind u.a. auch die Kosten.

    Wozu würdest du mir raten? Könntest du eine Art Beratung leisten?

    Viele Grüße
    Jörg

    • Hallo Jörg!

      ich freu mich wirklich sehr darüber, dass meine Beiträge Menschen wie dich erreichen. Es ist enorm wichtig sich vor dem Kauf eines Home-Systems ausreichend informieren und beraten zu lassen. Denn nur so können wir Transparenz und Objektivität in den Markt bekommen. Mein Ziel ist: Jedem individuell nach seinen Bedürfnissen zu beraten und dadurch das passende System zu finden.
      Zur Beratung setze ich mich mit Dir in Verbindung.
      Viele Grüße
      Richard

  14. Nina sagt:

    Hallo Richard,
    Danke für deinen tollen Blog.
    Ich trainiere schon sehr lang mit dem Easy Motion Skin Anzug im EMS-Studio meines Vertrauens und da ich bald umziehe, möchte ich langfristig auf ein Home Kit umsteigen.
    Bin nun hin und her gerissen zwischen dem Easy Motion Skin Set und deinem erwähnten Eagle Set.
    Gern würde ich mich einmal mit dir dazu austauschen. Ich freue mich auf deine Antwort! Lg Nina

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